Was hat PingPong mit Kunst zu tun?

Mehr, als man zunächst denkt.

Beim PingPong braucht es Rhythmus, Konzentration, Reaktion, Gefühl und manchmal auch Improvisation. Genau diese Fähigkeiten sind auch beim Tanzen, Malen, Fotografieren, Schreiben oder bei anderen kreativen Tätigkeiten gefragt.

Ich selbst lebe seit 2017 mit Parkinson. Die Fotografie und meine kleinen Figuren helfen mir dabei, Erlebnisse aus meinem Alltag zu verarbeiten – manchmal ernst, oft mit einem Augenzwinkern.

Organisationen und Plattformen wie PingPongParkinson und viele weitere weltweit vernetzte Parkinson-Organisationen bieten wichtige Informationen und Aktivitäten. Sie zeigen, wie Bewegung, beispielsweise beim PingPong, und kreative Angebote Menschen mit Parkinson unterstützen können.

PDArt.ch ergänzt diese Angebote um eine internationale Bühne für die Kreativität von Betroffenen. Ich möchte Menschen mit Parkinson miteinander vernetzen und sichtbar machen, was sie gestalten, was sie bewegt und was in ihnen steckt.

Jeder Mensch mit Parkinson ist anders. Entscheidend ist nicht, was wir tun. Entscheidend ist, dass wir etwas tun, aktiv bleiben und zeigen, was trotz – und manchmal sogar durch – Parkinson in uns steckt.

Vorhang auf für eure Kreativität

Auf PDArt.ch möchte ich Menschen mit Parkinson eine Bühne geben.

Nicht Parkinson steht im Mittelpunkt. Der Mensch tut es.

Mein eigener kreativer Begleiter ist Herr Parki – eine knapp zwei Zentimeter kleine Figur, mit der ich Situationen aus meinem Alltag mit Parkinson fotografisch erzähle.

Heute schaut Herr Parki den Spielerinnen und Spielern beim PingPong zu. Doch jetzt möchte ich vor allem euch zuschauen:

Was macht ihr kreativ? Was begeistert euch? Was hilft euch, aktiv zu bleiben?

Ich lade euch herzlich ein, eure Kunst, eure Ideen und eure Kreativität auf PDArt.ch zu zeigen.

Sabine Löwenthal