Maximal 854 Spieler werden in Hannover starten

Am Ende des 15. August ist der Meldeschluss für die diesjährige PPP-WM erreicht worden, und nachdem das Meldefenster ein halbes Jahr lang offen war, hat sich in den letzten Tagen vor dem Meldeschluss auch nicht mehr viel getan. 846 Spieler sind bereits fest im Feld, acht weitere müssen in den kommenden Tagen unbedingt noch ihre Meldegebühr entrichten, sonst werden sie wieder aus der Teilnehmerliste gestrichen. Das gilt im Übrigen auch für zahlreiche Spieler, die bislang die Bescheinigung über ihre Parkinson-Diagnose nicht vorgelegt haben. Wer diese Bescheinigung nicht einreicht, kann nicht teilnehmen, auch wenn die Meldegebühr bereits bezahlt worden ist.

Weniger folgenschwer ist es, wenn die angeforderte Auskunft über die Tischtennis-Fähigkeiten nicht vorgelegt wird. Bei allen Spielern, die sich dazu nicht äußern, wird unterstellt, dass sie in der spielstärksten Klasse spielen wollen, in die sie dann auch eingeteilt werden.

Die 854 Meldungen sind eine absolute Obergrenze der Spieler, da jetzt niemand mehr dazukommen kann. Aber bis zum Turnierstart in fünf Wochen werden sicher einige Spieler noch aus verschiedenen Gründen wieder absagen müssen, so wie es im letzten halben Jahr 57 andere zuvor angemeldete Spieler bereits gemacht haben. Die Organisatoren rechnen daher mit etwa 820 bis 830 Spielern, die am Ende in Hannover an den Start gehen werden. Das sind dann immer noch ca. 500 Starter mehr als im Vorjahr im italienischen Lignano, als der aktuelle Melderekord von 324 Teilnehmern aufgestellt worden ist.

Gespielt wird im Sportpark Hannover in Nähe des Maschsees an insgesamt 90 Tischen in drei Hallen, wo dann ca. 220 Volunteers für einen reibungslosen Ablauf dieser zweiten PPP-Weltmeisterschaft in Deutschland sorgen werden. Derweil wird das Organisationskomitee, das in den letzten Monaten zu zweiwöchentlichen Videokonferenzen zusammengekommen ist, sich ab Montag zu wöchentlichen Sitzungen zusammen schalten.